Fragt mich bitte nicht, warum ein Kompott in Österreich den Namen „Röster“ trägt – ich weiß es ehrlich gesagt auch nicht genau. Vielleicht hat es mit dem Karamellisieren zu tun, also mit dem „Rösten“ des Zuckers?
Falls hier jemand aus Österreich mitliest: Ich freue mich über jede linguistische Aufklärung dieses köstlichen Rätsels! 😉Fest steht: Ein Zwetschgenröster ist im Grunde nichts anderes als ein traditionelles österreichisches Kompott – also gekochtes Obst mit Zucker und Gewürzen, meist aus saftigen Zwetschgen. Der Zwetschgenröster gehört zur klassischen österreichischen Küche und ist eine wunderbar fruchtige Beilage zu Süßspeisen wie Kaiserschmarrn, Germknödel, Topfenpalatschinken oder Milchreis.
Durch das langsame Einkochen der Früchte mit etwas Zucker, Zimt und Zitronensaft entsteht ein aromatisches Kompott, das nicht zu süß und angenehm fruchtig ist. Anders als beim normalen Kompott bleiben die Zwetschgen beim Röster oft etwas stückiger – genau das macht den besonderen Charme aus.
Mein Tipp
Der Zwetschgenröster schmeckt warm oder kalt, pur oder als Topping zu vielen Desserts. Besonders gut harmoniert er mit Kaiserschmarrn – eine Kombination, die einfach nach österreichischem Hüttenfeeling schmeckt.
Tipp für Vorratsliebhaber: Du kannst den Zwetschgenröster auch wunderbar einkochen und im Glas aufbewahren – so hast du den Geschmack des Spätsommers das ganze Jahr über griffbereit. (Rezept hier).