Kuchen

Sachertorte

Sachertorte

  • Menu Art: Kuchen
  • Küchenstil: Österreichisch
  • 16 Stücke
  • 1,5
  • 20 min

Sachertorte

Es gibt weltweit wahrscheinlich tausende Varianten der Sachertorte. Viele (wahrscheinlich die meisten) schmecken mir besser als das Wiener Original. Diese Torte wird mit 10 (!) Eiern zubereitet. Eine Tränke aus Läuterzucker verleiht der Torte zusätzliche Saftigkeit und hält sie über mindestens vier bis fünf Tage frisch und aromatisch.

 

Sachertorte im Anschnitt

Wichtig ist, die Torte mindestens zwei, besser drei, Tage vor dem Genuß fertigzustellen, damit sie Zeit genug hat, ihre Aromen zu entfalten. A propos Aromen: Aprikose und Schokolade sind die wichtigsten Zutaten und verantwortlich für die Qualität eurer Sachertorte. Eine schöne Schokolade – wie die Backschokolade von Callebaut – mit einem Kakaoanteil von knapp 55% ist daher empfehlenswert. Habt ihr eine selbstgekochte Marillenkonfitüre (Aprikosenkonfitüre) im Haus, verwendet unbedingt diese. Alternativ besorgt ihr euch einen Fruchtaufstrich mit 75% Fruchtanteil. Da diese meist Fruchtstücke enthalten, sollte der Aufstrich püriert werden. Dafür benutze ich gerne den Thermomix oder auch den Multimixer-Aufsatzer meiner Kenwood Cooking Chef. Da die Konfitüre für das Einkleiden der Torte möglichst flüssig sein sollte, ist es praktitisch, diese Küchenmaschinen zum Erwärmen und Pürieren zu verwenden.

Zutaten
  • 225 g zimmerwarme Butter
  • 50 g Puderzucker
  • 10 Eigelbe (Größe M)
  • 265 g Zucker
  • 10 Eiweiß
  • 200 g Zartbitter-Kuvertüre (ich: belgische Kuvertüre mit 70,5% Kakao)
  • 200 g Weizenmehl 550 (ich: französisches Feinmehl Type Patisseriemehl T55)
  • 30 g Backkakao
  • 1 TL Weinstein-Backpulver
Zutaten für den Läuterzucker
Zutaten für die Füllung
  •  350 g Marillenkonfitüre (ich: Marillenkonfitüre aus der Wachau – alternativ: Aprikosen-Fruchtaufstrich mit 75% Fruchtanteil – z. B. Samtweich Aprikose von Schwartau) erwärmt
  • 6 cl Rum
Aprikosen-Tränke
Zutaten für die Ganache

Meine Springform von Dr. Oetker
Hier die Zutaten bestellen

Zubereitung
  • Springform (26 cm Durchmesser) vorbereiten: Boden mit Backpapier auslegen, die Ränder mit Backtrennspray einsprühen oder mit Pflanzenöl einfetten
  • Backofen auf 160°C vorheizen
  • Mehl mit Backpulver und Kakao durchsieben und beiseite stellen
  • zimmerwarme Butter mit Puderzucker schaumig schlagen
  • Eigelbe einzeln unterrühren und cremig aufschlagen
  • Kuvertüre bei 50°C schmelzen und unter fortwährendem Rühren dazugeben
  • Eiweisse aufhöchster Stufe der Küchenmaschine anschlagen, dann langsam den Zucker in den Kessel rieseln lassen
  • Den Eischnee so lange schlagen, bis er seidig matt wird
  • Butter-Eigelb-Masse abwechselnd mit dem gesiebten Mehl von Hand mit einem Schneebesen unter den Eischnee heben – darauf achten, möglichst wenig Luftblasen zu zerstören
  • Kuchenmasse in die Springform geben und Oberfläche mit einer Teigkarte sehr gleichmäßig glattstreichen
  • ca. 50 min backen (Stäbchenprobe)
  • Backpacker abziehen und Kuchen auf einem Kuchengitter abkühlen lassen
  • Marillenkonfitüre mit dem Rum aufkochen
  • Sacherboden in der Mitte mit einem Brotmesser durchschneiden und die untere Hälfte gleichmäßig mit der Hälfte des Läuterzuckers und der Aprikosenschnapstränke beträufeln
  • Boden mit Marillenkonfitüre bestreichen und den oberen Boden darauf legen
    • Deckel mit dem Rest der Tränke beträufeln
  • 10 Sekunden lang fein pürieren
  • den Tortenboden auf ein Kuchengitter geben
  • heiße Konfitüre in einem Schwung über den Kuchen geben und mit einer Winkelpalette glattziehen
  • Konfitüre kurz anziehen lassen (es soll sich eine dünne Haut bilden)
  • Kuvertüre in der Sahne vorsichtig erwärmen und aufgeweichte und ausgedrückte Gelatine mit einem Schneebesen unterrühren
  • Kuvertüre-Sahne-Mischung (=Ganache) ebenfalls mit einem beherzten Schwung über die Torte kippen
  • Oberfläche der Torte nicht manipulieren – die Ganache nur an den Seiten mit Hilfe einer kleinen Winkelpalette glattziehen
  • abkühlen lassen und auf eine Kuchenplatte setzen

Dodos Urteil:

Eine herrliche Torte. Nach dem Abkühlen habe ich die Glocke allerdings zu früh auf die Tortenplatte gesetzt. So kam es zu Schwitzperlchen auf der Ganache. Daher mein Tipp: die Glocke erst dann auf die Platte setzen, wenn die Torte nach dem Servieren wieder zurück in den Kühlschrank wandern darf. Als kleinen Kunstgriff habe ich mir deswegen erlaubt, die Oberfläche mit etwas Backkakao zu bestäuben, damit man die Tröpfchen nicht sieht 😉

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5. Januar 2020
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