Bislang – das muss ich ehrlich zugeben – waren belgische Waffeln für mich geschmacklich das Non-Plus-Ultra (hier findest du alle meine Lieblings-Waffelrezepte).
Dann kostete ich im Norwegenurlaub diese Waffeln. Eine Sensation. Was die norwegischen Waffeln so besonders macht, ist die Textur: sie sind luftig-leicht und knusprig.
Der Norweger kombiniert dazu gerne einen Klecks Butter, oder den typisch norwegischen Braunkäse – Brunost – ein merkwürdiger Käse, der karamellig und süß schmeckt.
Alternativ jedoch – und das ist mein Favorit, Double Cream (Creme Double) oder Clotted Cream (CLICK) und Erdbeeren (entweder frische, oder auch Erdbeerkompott oder Konfitüre).
Auf dem Blog Scandinavian Cookbook habe ich dieses Rezept und sehr hilfreiche Zubereitungstipps gefunden.
Wie schon berichtet, ist die besonders luftig-leichte Textur und die Knusprigkeit DAS herausragende Kennzeichen dieser Waffeln. Um die Textur so hinzubekommen, muss der Teig sehr flüssig sein. Zum Zweiten sind die Waffeln nicht so süß, wie normale Waffeln. Also perfekt für alle, die nicht gerne süß essen.
Der dritte Tipp ist eine besondere Zutat, die in Schweden und Norwegen sehr geschätzt wird: Kardamom. Frisch gemörsert wandert das Gewürz in den Teig, und verleiht den Waffeln das gewisse Extra an skandinavischem Aroma.
Gebacken wird die norwegische Waffel in einem Herz-Waffeleisen, wie wir es in Deutschland kennen. Die Norweger verwenden allerdings ein Waffeleisen, das ca. 20% größere Waffeln bäckt. Ein solches werde ich mir bei meinem nächsten Besuch in Norwegen auch kaufen.