Brot

Italienisches Landbrot aus dem Topf (pane di campagna)

Italienisches Landbrot aus dem Topf (pane di campagna)

  • Menu Art: Brot
  • Küchenstil: italienisch
  • 12-14 Scheiben
  • 7 Tage
  • 30 min

Lange, kalte Gare…

…passt zu meinem Wochen-Biorhythmus 😉

Ehrlich gesagt: ich kam einfach nicht dazu, den Teig, den ich vor 7 Tagen als Foccaccia-Teig angesetzt hatte, abzubacken. Zuviel läuft gerade parallel, da mußten andere Prioritäten gesetzt werden – und so wurde aus einer Foccaccia ein pane di campana.

Zutaten
  • 500g Ciabattamehl Tipo 0 Orange oder Weizenmehl Type 550er
  • 500g Manitoba
  • 200g Semola di grano duro (Hartweizenmehl) oder doppelgriffiges Mehl
  • 360g Lievito Madre (wer keine hat, nimmt 8g Hefe oder 25g getrocknete Lievito Madre EVA diese muss 12-15h vor dem Teig-Herstellen angesetzt werden)
  • 650g handwarmes Wasser
  • 60ml Olivenöl
  • 2 TL Zucker
  • 25g Salz

Zubereitung

Wer EVA verwendet, diese 12-15h vor der Teigbereitung ansetzen, wie auf der Packung angegeben. Unbedingt die Temperaturen einhalten.

  • Lievito mit Wasser und Zucker anrühren
  • Mehle hinzufügen und verkneten
  • Öl und Salz zuletzt hinzufügen, weiterkneten lassen, bis der Teil schön seidig glänzt und sich vom Kesselrand löst
  • in eine mit Olivenöl ausgefettete Teigwaren geben, abdecken und eine Stunde anspringen lassen, zwischendurch zweimal aufziehen
  • in den Kühlschrank stellen für mindestens 24h – gerne auch länger (bis zu 7 Tagen)
  • 2 Stunden vor dem Backen auf Zimmertemperatur kommen lassen, nochmal 1-2 Mal aufziehen
  • mit dem Schluss nach oben in den Gärkorb geben, den ihr mit Semola ausgemehlt habt, abdecken und im Gärautomaten, im warmen Bett (mit Wärmflasche) oder im Backofen mit Licht 1-2h gehen lassen
  • Backofen mit Gußeisentopf auf 250 Grad vorheizen
  • Backpapier auf den Teig legen, Gärkorb umstülpen und den Teigling mit dem Backpapier in den vorgeheizten gußeisernen Topf geben
  • 45min bei 250 Grad, Deckel entfernen, Temperatur auf 220 Grad senken und 20-25 min fertig backen

Dodos Urteil

Topfbrote sind immer eine extrem spannende Angelegenheit: die Zeit, bis ich den Deckel endlich abnehmen kann, um zu sehen, wie das Brot geworden ist, ist mir immer zuuuuu lang. Kommt der Deckel dann endlich ab und mir blickt ein schön aufgerissenes, knuspriges Brot entgegen, bin ich hin und weg!

Der Geschmack dieses Landbrotes ist sensationell – hat der Teig doch eine ganze Woche lang Zeit gehabt, diesen Geschmack zu entwickeln.

Es ist perfekt, um Saucen von Schmorgerichten, wie zum Beispiel meinem italienischen Schmorhühnchen mit Steinpilzen, aufzunehmen. Wunderbar schmeckt es aber auch mit frischer Süßrahmbutter und Honig oder einem kräftigen Bergkäse. Einfach perfekt.

 

(*) Werbung durch Markennennung, Produktempfehlung und Verlinkung.
13. Januar 2019

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